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Kunstvolle Drehteilebearbeitung

Index auf dem Weg in die Zukunft

In einer zunehmend digitaler werdenden Welt ist es existenziell wichtig, die eigene Fertigung diesem Trend anzupassen. Diesbezüglich hat Index, ein führender Hersteller von Hochleistungsdrehmaschinen, nicht nur die passenden Maschinen, sondern darüber hinaus teils völlig neue Dienstleistungen im Portfolio, die einen echten Mehrwert bieten.


Eine moderne Fertigung ist Pflicht, sollen Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen angeboten werden. Es gilt, modernste Maschinen in der Produktion einzusetzen und dafür zu sorgen, die Durchlaufzeit möglichst kurz zu halten. Doch ist der Einsatz moderner Maschinen noch keine Garantie für eine effektive Fertigung, wenn dem „drumherum“ zu wenig Beachtung zuteilwird.

Das Suchen nach den technischen Unterlagen einer ausgefallenen Maschine, zeitraubende Telefonate wegen der nötigen Beschaffung eines Ersatzteils, eine umständliche Verwaltung der für die Fertigung benötigten Werkzeuge oder der fehlende Überblick über anstehende Wartungsarbeiten sind in vielen Unternehmen leider immer noch Alltag. Schleichend verlieren diese Unternehmen teils beträchtliche Summen, die ansonsten für Investitionen zur Verfügung stünden. Diesen Mangel hat Index erkannt und mit seinem Konzept ›iXworld‹ ein Dienstleistungsportfolio erarbeitet, das nur als revolutionär bezeichnet werden kann.

Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Unterstützung der Kundenprozesse durch eine einzige Plattform. Mithilfe dieses System können Nutzer in einem jeweils separaten, geschützten Bereich alle Daten zu einer Maschine jederzeit papierlos einsehen, in einem Shop mühelos Teile bestellen und zudem mit dem Service von Index Kontakt aufnehmen. Dies alles unter einer Oberfläche und in einer geschützten Umgebung, die vor fremden Augen sicher ist.

Hinter diesem System steckt Technik von SAP, was sicherstellt, dass eine ausgereifte Lösung zum Einsatz kommt, die hohen Komfort mit hoher Sicherheit verknüpft. Selbstverständlich werden alle Datenschutzrichtlinien nach EU-Recht eingehalten. Das System wird derzeit mit Hochdruck weiterentwickelt. Bis 2021 ist geplant, das Angebot so weit zu komplettieren, dass es dem Nutzer möglich ist, seinen kompletten Wertschöpfungsprozeß über die iXworld abzuwickeln.

Nur noch eine Anlaufstelle

Stück für Stück werden zudem für Index relevante Anbieter von Spann- und Messmitteln, Rohmaterial, Dienstleistungen und Kühlschmierstoffen in das System eingebunden, so dass Nutzer von Index-Maschinen nur mehr eine einzige Anlaufstelle haben, wenn es um Material, Zubehör oder Verschleißteile für ihre Maschinen geht. Auch ältere Index-Maschinen und sogar Nicht-Index-Maschinen können in das System eingeflochten werden. Damit ist das System für praktisch jedes Fertigungsunternehmen interessant.

Käufer neuer Index-Maschinen haben übrigens keine Optionsliste zu beachten, da serienmäßig alles an Bord ist, um alle Optionen der iXworld zu nutzen. Bereits die freigeschaltete Basic-Version ist reichhaltig bestückt. Wer mehr benötigt, wie beispielsweise eine Spindelüberwachung, einen Job-Manager oder einen Status-Monitor für die MDE/BDE-Daten, der kann diese Funktionen jederzeit kostenpflichtig freischalten lassen.

Die Akribie und das Tempo mit dem Index iXworld vorantreibt, lässt erahnen, dass hier eine leistungsstarke Plattform entsteht, die wohl Vorbildcharakter für die Maschinenbaubranche haben wird. Es ist sicher nicht übertrieben, von einem kommenden ›„Amazon“ für Index-Maschinen‹ zu sprechen.

Unter den Marken ›Index‹ und ›Traub‹ werden Werkzeugmaschinen von höchster Qualität gebaut. Käufer erhalten Drehmaschinen, die mit wohlüberlegter Konstruktion, bester Ergonomie und überragender Präzision überzeugen.

Für knifflige Fertigungsaufgaben werden Lösungen angeboten, die neue Fertigungswege aufzeigen und teilweise in der Lage sind, Spezialmaschinen zu ersetzen. So ist es mit der entsprechenden Softwareerweiterung sowie dem passenden Werkzeug mühelos möglich, Kegelräder beispielsweise auf den Maschinentypen ›R200‹ oder ›G220‹ auf verhältnismäßig einfache Weise herzustellen. Dazu wird ein spezieller Index-Messerkopf verwendet, der mit Hartmetall-Wendeschneidplatten bestückt ist. Dabei kommen Schnittgeschwindigkeiten von 150 bis 250 Meter pro Minute zum Einsatz, was dazu führt, dass die Zähne eines Kegelrades in sehr kurzer Zeit – oft schon nach wenigen Sekunden – fertiggestellt sind.

Nicht minder interessant ist, dass in der gleichen Aufspannung zudem beispielsweise ein Polygonprofil in das Kegelrad eingebracht werden kann. Dieses Profil muss nicht umständlich per Schaftfräser umfangsgefräst werden, sondern kann dank der außermittigen Positionierbarkeit des Werkzeugträgers mit einem HM-bestückten Stufenbohrer durch synchrones Drehen von Haupt- und Werkzeugspindel hergestellt werden. Auch in diesem Fall wird der Programmierer durch einen entsprechenden Zyklus unterstützt, so dass derartige Werkstücke in kurzer Zeit programmiert und gefertigt sind.

Mit der Roboterzelle ›iXcenter‹ können nahezu alle Index-und Traub-Drehmaschinen in autonom produzierende Maschinen verwandelt werden, die dank eines Roboters in der Lage sind, selbsttätig fertige Teile aus dem Spannfutter zu entnehmen, ein neues Rohteil einzuspannen und das eben produzierte Teil z.B. in eine Messmaschine einzulegen, um es dort auf Maßhaltigkeit prüfen zu lassen. Bis zu 28 Paletten sind möglich, um Roh- und Fertigteile aufzunehmen.

Weitere nachgeschaltete Prozesse, wie etwa Reinigen oder Entgraten, sind problemlos in das iXcenter integrierbar. Der Clou ist, dass die Roboterzelle den Maschinenbediener nicht behindert, da sich diese leicht auf die Seite fahren lässt, wenn – beispielsweise beim Rüsten - ein ungehinderter Zugang in den Maschinenraum gewünscht ist.

Automation mit Pfiff

Überhaupt hat Index in Sachen ›Automatisierung‹ sehr viele Lösungen im Portfolio, die dafür sorgen, die Stückkosten gering zu halten. Da wären beispielsweise die selbst entwickelten und gefertigten Stangenlademagazine für Mehrspindeldrehautomaten , die über eine hydrodynamische Führung für die Rohmaterialstangen verfügen und somit selbst bei hohen Drehzahlen optimal auf die Index- und Traub-Produkte abgestimmt sind. Es sind sogar Automatisierungs-Lösungen zu haben, die nicht nur Werkstücke, sondern auch die Spannmittel tauschen können. Dadurch wird die Fertigung von Einzelteilen in mannarmen Schichten möglich. In einer Zeit des Fachkräftemangels eine echte Alternative.

Sind große Stückzahlen zu produzieren, lohnt es, die CNC-Mehrspindler von Index die Betrachtung mit einzuschließen. Mit dieser Gattung hat Index den Weltmarkt erobert, was der hohe Marktanteil dokumentiert. Warum so viele Käufer sich für Mehrspindler von Index entscheiden, zeigt ein Blick auf die dort zu findende Technik: Bis zu acht Werkstücke können gleichzeitig bearbeitet werden und bis zu 16 Werkzeugschlitten sind gleichzeitig im Einsatz.

Von größtem Kaufanreiz ist auch die fluidgekühlte Spindeltrommel sowie die hydrostatische Lagerung der Pinolen. Dadurch sind Index-Mehrspindeldrehautomaten in die Lage, höchste Oberflächengüten und kleinste Toleranzen in Großserie zu produzieren.

Der Grund für dieses Talent ist der geringere Wärmegang sowie die hohe Steifigkeit, die die hydrostatische Lagerung der Z-Pinolen bewirkt. Da eine derartige Lagerung verschleißfrei ist, sind Index-Mehrspindler sehr lange Zeit in der Lage, Teile in höchster Präzision zu produzieren. Ein optional im Innenraum der Mehrspindler verbauter Roboter sorgt bei der Bearbeitung von Futterteilen für deren zuverlässige Be- und Entladung.

Gebaut für die Praxis

Die Maschinen erlauben dank der mit Hirth-Verzahnung verriegelbaren Schwenk-Synchronspindel auch eine anspruchsvolle Rückseitenbearbeitung mit sechs Werkzeugen, von denen zwei angetrieben werden können. Zudem gibt es keine feste Zuordnung der Schlitten für Quer- und Längsoperationen. Dadurch ist es möglich, die Arbeitsaufteilung der zu bearbeitenden Werkstücke optimal zu gestalten.

Von höchster Wichtigkeit ist auch die Möglichkeit der Programmierung jeder einzelnen Spindel mit der jeweils passenden Drehzahl. Eine dreiteilige Hirth-Verzahnung sorgt dafür, dass die Indexierung der Spindeltrommel sehr schnell und mit höchster Präzision erfolgt. Die Werkzeugträger sind so konstruiert, dass die Aufnahme mehrerer Werkzeuge möglich ist. Trotz dieser geballten Technik ist die Maschine gut zugänglich, was das Rüsten sehr erleichtert.

Es zeigt sich, dass Index ein hoch innovatives Unternehmen ist, das Drehmaschinen und Dienstleistungen von ausgesuchter Klasse anbietet. Die nächste Messe sollte daher genutzt werden, diese Highlights in Augenschein zu nehmen, um Lösungen für die eigene Fertigung auszuloten. Beispielsweise werden Produzenten von Medizinprodukten erfreut feststellen, dass Index zum Beispiel Wirbel-Lösungen hat, mit der lange Knochenschrauben mühelos gefertigt werden können.

Das Motto better.parts.faster wird eben nicht nur auf Prospekte geschrieben, sondern wirklich gelebt.

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Diesen Artikel finden Sie auch in Ausgabe 1/2020 auf Seite 14. Zum besagten Heft führt ein Klick auf den nachfolgenden Button!

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