Welt der Fertigung
Sie sind hier: Startseite » Archiv » Jahrgang 2021 » Ausgabe September 2021

Bohrfutter, Made in Germany, sind gefragt

Gutes Geschäftsjahr bei Röhm

Röhm ist erstaunlich gut durch die Corona-Pandemie gekommen und bilanziert für das Geschäftsjahr 2020 einen Gewinn von 4%. Röhm hat vor über einhundert Jahren mit der Entwicklung und Herstellung von Bohrfuttern begonnen, unter anderem dieser Geschäftszweig sorgt derzeit für volle Auftragsbücher, trotz schärfster Konkurrenz aus Fernost. Die getätigten Investitionen von über 6 Millionen EUR machen sich jetzt bezahlt. Aktuell erweitert Röhm die Bohrfutterproduktion auf 21 Wochenschichten und steigert damit die Jahresmenge um 30%. Für 24 neue Arbeitsplätze sucht Röhm qualifizierte Mitarbeiter.

Der international tätige Spann- und Greifmittelhersteller Röhm hat das Krisenjahr 2020 erstaunlich gut hinter sich gebracht. Trotz heftiger Umsatzeinbrüche aufgrund der Automobilkrise (Dieselgate) in 2019 und der aktuellen Corona-Pandemie in 2020 konnte das Unternehmen aus Sontheim an der Brenz im abgelaufenen Bilanzjahr einen Gewinn von über vier Prozent einfahren.

„Dies ist in einem normalen Geschäftsjahr natürlich unbefriedigend, aber angesichts der aktuellen weltweit kritischen Lage im Maschinenbau ein durchaus respektabler Erfolg.“, so der Geschäftsführer und CEO der Unternehmensgruppe, Gerhard Glanz.

Insbesondere das schon oftmals totgesagte Bohrfutter, welches Röhm seit mehr als einem Jahrhundert in Deutschland produziert und welches sonst nur noch von chinesischen Konkurrenten hergestellt wird, erfreut sich eines fulminanten Aufschwungs. „Hier haben wir es geschafft, den Powertool-Herstellern dieser Welt zu beweisen, dass Made in Germany nach wie vor einen außergewöhnlichen Qualitätsanspruch erfüllt und daher durchaus ein paar Cent mehr kosten darf.“, erzählt Glanz nicht ohne Stolz.

Genau dieser Produktionsbereich in Sontheim, in welchen Röhm in den letzten 3 Jahren mehr als sechs Millionen Euro investiert hat, ist es auch, der nun für den Umstieg auf 21 Wochenschichten dringend Mitarbeiter sucht. Insgesamt möchte das Unternehmen per sofort 24 neue Mitarbeiter einstellen, um die Jahresproduktion um 30% zu steigern. Die entsprechenden Kundenaufträge sind vorhanden.

„Als tarifgebundenes Unternehmen bieten wir durchaus attraktive Löhne und faire Bedingungen, so dass wir hoffen, unser großartiges Team durch neue tolle Kolleginnen und Kollegen kurzfristig erweitern zu können.“, ist man bei Röhm zuversichtlich. Da viele Unternehmen, insbesondere im industriellen Sektor, aufgrund der Krise Personal abbauen mussten, scheint dies auch kein unmöglicher Plan zu sein.

Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Logistiker und Mitarbeiter für die hauseigene Härterei werden gesucht.

Als Krisengewinner möchte man bei Röhm nicht gesehen werden. „Wir haben es mit viel Fleiß, harter Arbeit und auch ein wenig Glück geschafft, diese Krise unbeschadet zu überstehen. Es war wirklich hart und der Erfolg ist der Lohn für zwei Jahre vollen Einsatz.“, betont man auf Unternehmensseite.

Mit Juli dieses Jahres wurde auch der letzte Unternehmensbereich aus der Kurzarbeit genommen und das Unternehmen arbeitet zur Gänze wieder mit 100% Leistung, teilweise sogar zusätzlich mit Überstunden.

Mehr Informationen zur Röhm GmbH:

Kontakt  Herstellerinfo 
Röhm GmbH Sontheim
Heinrich-Röhm-Str. 50
89567 Sontheim
Tel.: +49 7325 16-0
Fax: +49 7325 16492
www.roehm.biz

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 1 - gesamt: 88.