Welt der Fertigung
Sie sind hier: Startseite » Archiv » Jahrgang 2021 » Ausgabe März 2021

TÜV-geprüfter Laserschutz

Die Laserstrahlung aktiv überwachen

Wenn man sich heute auf dem Markt für Laserstrahlquellen umsieht, sind diese im Gegensatz zu früher leistungsfähiger, qualitativ höherwertig und zudem günstiger. Damit einher geht allerdings auch die erhöhte Sicherheit, die es zu gewährleisten gilt. Passive Lasersysteme bieten für diese Hochleistungslaser nicht den ausreichenden Schutz beziehungsweise sind keine wirtschaftlich sinnvolle Alternative. Die Lösung: der TÜV-geprüfte KUKA LaserSpy 4.0. Mit diesem optischen Sensor erhalten KUKA Kunden ein aktives Sicherheitssystem und behalten den dauerhaften Überblick bei der Laserbearbeitung.

Die Laserleistung hat sich erhöht. Die Laserstrahlung wurde verbessert und auch die Brennweite wird immer länger. Das sind alles Parameter, die dazu führen, dass Schutzwände im Falle eines Fehlers mehr beziehungsweise stärkerer Strahlung ausgesetzt werden und dieser natürlich Stand halten müssen.

Um für einen ausreichenden Schutz zu sorgen, müsste man die Laserschutzkabine bei passiven Sicherheitssystemen extrem groß bauen. Nur so bliebe genügend Abstand zum Laserfokus und die Strahlung könnte nicht austreten. Dies ist aber häufig nicht möglich oder mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden. Aktive Lasersysteme wie der KUKA LaserSpy 4.0 bilden hier eine geeignete, platzsparende und damit kostengünstigere Alternative.

Industrietauglich, aber dennoch wirtschaftlich

Bei dem KUKA LaserSpy 4.0 handelt es sich um einen optischen Lasersicherheitssensor, der das Wandsystem der Kabine aktiv überwacht. Misst der Sensor eine zu hohe Strahlung innerhalb der Wandelemente, beispielsweise bei einem Durchschuss, wird innerhalb von wenigen Millisekunden der Sicherheitskreis ausgelöst und der Laserprozess gestoppt. Anlage und Bediener erhalten dadurch den notwendigen Schutz. Doch wie genau funktioniert dieser Prozess?

Sichere Prozessüberwachung möglich

Der LaserSpy 4.0 überwacht den lichtdichten Zwischenraum einer Schutzwand, d. h. die Voraussetzung für ein funktionierendes System ist eine doppelwandige Kabine. Beschädigt nun der Laserstrahl die Innenwand der Kabine, erkennt der optische Sensor diesen Fehler und stellt die Laserstrahlquelle über den Not-Aus-Kreis ab, bevor er die äußere Schutzwand durchdringen kann. Dies gilt für Hochleistungsstrahlquellen im Wellenlängenbereich von 850 bis 1.100 Nanometern.

„Durch dieses Prinzip ist es uns möglich, den Prozess sicher zu überwachen“, sagt Matthias Mießen, Projektmanager Laser-Sicherheitstechnik bei KUKA. Alle technischen Anforderungen an aktive Laserschutzwände der Norm IEC / EN 60825-4 werden erfüllt. „Dennoch ist die Lösung mit dem LaserSpy 4.0 wirtschaftlich, da es keine unnötig großen Zellen braucht, um den Schutz sicherzustellen“, sagt Mießen. Jeder Sensor besteht aus mehreren Detektoren, die kreisförmig um einen Kern angeordnet sind. Somit lässt sich ein Bereich von 3,50 Metern in jede Richtung überwachen.

Mehr Informationen zur KUKA Roboter GmbH:

Kontakt  Herstellerinfo 
KUKA Roboter GmbH
Zugspitzstraße 140
86165 Augsburg
Tel.: +49 821 797-4000
Fax: +49 821 797-4040
E-Mail: info@kuka-roboter.de
www.kuka-roboter.de

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 4 - gesamt: 3082.