Welt der Fertigung
Sie sind hier: Startseite » Archiv » Jahrgang 2021 » Ausgabe Juli 2021

So einfach zu bedienen wie ein Smartphone

Neues KUKA-Betriebssystem

Auf dem Weg in eine neue Ära der intuitiven, schnellen und leistungsstarken Automatisierung für alle stellte KUKA auf der digitalen Hannover Messe erste Elemente als Vorschau auf das zukünftige Betriebssystem iiQKA.OS vor.

„Automatisierung ist einer der Megatrends unserer Zeit. Deshalb hat sich KUKA im Rahmen der ‚Mission 2030‘ zum Ziel gesetzt, roboterbasierte Automatisierung für alle einfach verfügbar zu machen“, sagt Dr. Kristina Wagner, Vice President Corporate Research & Director Robot X-perience.

Dort setzen das neue Betriebssystem iiQKA.OS und das iiQKA Ecosystem an: Das Betriebssystem basiert auf einer modernen und modularen Software-Architektur, verfügt über intuitive, benutzerfreundliche Funktionen, die über die gesamte User Journey hinweg eingebaut sind – und wird so einen schnellen Einstieg in die Robotik für Anfänger und eine deutliche Verbesserung der Automatisierung für Erfahrene bieten.

Für die Benutzerfreundlichkeit eines gesamten Robotersystems ist vor allem die Software wichtiger denn je. Dazu ist ein Betriebssystem nötig, das intuitiv zu bedienen ist und Zugang zu einem Ökosystem aus Programmen oder Apps, Services und Zubehör anbietet – wie bei iiQKA.OS geplant.

Der sensitive Cobot LBR iisy wird der erste seiner Art sein, der ausschließlich mit dem neuen Betriebssystem laufen wird – unterstütz vom iiQKA Ecosystem und in Kombination mit der Robotersteuerung KR C5 micro und dem neuen smartPAD pro als Bedieneinheit. KUKA will dabei nicht nur Neueinsteigern den Zugang zur Robotik erleichtern, sondern auch die bestehende Kundenbasis weiterentwickeln. Das langfristige Ziel: Jedes KUKA Produkt soll in den kommenden Jahren mit dem neuen Betriebssystem iiQKA.OS ausgestattet sein – ein langfristig angelegtes Projekt, in dem die ersten Schritte getan sind.

In den kommenden Jahren soll das iiQKA Ecosystem zu einem Netzwerk aus Partnern und Entwicklern werden, die Hard- und Software bereitstellen – beispielsweise eine Auswahl an Greifern, Kamerasystemen zur optischen Erkennung, Sicherheitssensorik oder anwendungsspezifische Programme. Das zeigen bereits heute die ersten Keystone Partner des iiQKA Ecosystems: SCHUNK, SICK und Roboception. Eine wichtige Rolle spielen dabei offene und standardisierte Schnittstellen, die es Partnern und Entwicklern ermöglichen, solche Hard- und Software-Erweiterungen auf einfachem Weg bereitzustellen.

Endkunden und Integratoren profitieren davon, indem sie schnell und einfach die passende Kombination aus KUKA Produkt und Erweiterung für ihre jeweilige Applikation erhalten. So wird das Ökosystem in den kommenden Jahren Funktionalitäten und Dienstleistungen anbieten, die das KUKA Portfolio flexibler und leistungsfähiger machen und es in die Lage versetzen, sich schnell an wechselnde Marktanforderungen anzupassen.

Aufbauend auf einem Linux-Kernel wird die gesamte Architektur des neuen Betriebssystems auf schnelle Entwicklung und höchste Benutzerfreundlichkeit ausgelegt sein: iiQKA.OS stellt Updates und Upgrades schnell bereit, so dass im Laufe der Zeit mehr Funktionen hinzukommen werden. Das neue OS wird auch die bisherige KUKA Robot Language (KRL) unterstützen. So können bestehende Kunden, die über Know-how mit der KUKA.SystemSoftware verfügen, in den kommenden Jahren reibungslos auf iiQKA.OS migrieren und Workflows und Codes weiterhin nutzen.

Mehr Informationen zur KUKA Roboter GmbH:

Kontakt  Herstellerinfo 
KUKA Roboter GmbH
Zugspitzstraße 140
86165 Augsburg
Tel.: +49 821 797-4000
Fax: +49 821 797-4040
E-Mail: info@kuka-roboter.de
www.kuka-roboter.de

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 1 - gesamt: 114.